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Rezensionen und Stellungnahmen
(in Auszügen)
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In einem ebenso engagierten wie material- und faktengesättigten
Plädoyer setzt sich Hans Maier ... mit den Fehlentwicklungen unserer
Schulen in den letzten Jahrzehnten auseinander. ... Mit welch geringen
materiellen Mitteln eine Kursänderung möglich wäre, wenn
man nur wollte, zeigt dieses Buch.
Dr. Rolf Brütting, in: Profil, Zeitschrift des Deutschen
Philologenverbands, Nr. 12, 1996
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... zeichnen den Autor hauptsächlich zwei Eigenschaften aus: der
Mut, in Analysen und Folgerungen gegen den Strom zu schwimmen, und die
kompromißlose Konsequenz in der Vertretung der eigenen Position.
... Für alle Schulbibliotheken ist die Anschaffung dringend zu empfehlen,
für alle Gymnasiallehrer gehört das Buch zu den dringendsten
Pflichtlektüren.
Dr. Rudolf Lehner, Oberstudiendirektor i.R., in: Das
Gymnasium in Bayern, Zeitschrift des Bayerischen Philologenverbands, Nr.
12, 1996
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Erfreulicherweise bleibt der Autor nicht in Kritik stecken, sondern führt
eine Reihe konkreter Verbesserungsvorschläge an.
Dr. Gerhard Hertel, Oberstudienrat, in: Forum Politikunterricht
(hrsg. vom Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für Politische
Bildung e.V.) Nr. 3, 1996
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... engagiert, griffig, parteiisch, aggressiv, pointiert ... Trotzdem
finden sich viele Lehrer mit ihren Problemen wieder, müssen viele
Beobachtungen bestätigen und können gar nicht anders als sich
mit der Argumentation auseinanderzusetzen. Darin liegt der Wert des Buches,
das auch eminent politisch ist. Diese Positionen tauchen in einem Pädagogikbuch
nicht auf, so pointiert schon gleich gar nicht. Die Fülle an Beispielen
und Argumenten fordert jeden Praktiker und Theoretiker heraus.
lesenswert (Empfehlenswerte Bücher für die
Bibliotheken der Gymnasien und Realschulen Bayerns, hrsg. vom Gutachterausschuß
für die Schulbibliotheken der Gymnasien und Realschulen Bayerns im
Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterrischt, Kultus,
Wissenschaft und Kunst; verantwortlich: Dr. Hans Buchner, Studiendirektor),
Folge 2, 1996
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Hans Maiers Schrift sollte in keiner Fach- und Schulbiliothek, weder
in den Seminarbibliotheken für die Ausbildung der Studienreferendare
noch in Institutsbüchereien fehlen. Das Werk sollte den Bildungspolitikern
aller Couleur die Augen öffnen, um gefeit zu sein gegenüber
hohlen Schlagwörtern und gängigen Modebegriffen.
Willi Eisele, Oberstudiendirektor, Vorsitzender des Landesverbands
Bayern im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., in: Freiheit
der Wissenschaft, Dezemberheft 1996
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Der Gymnasiallehrer Hans Maier plädiert ... für eine radikale
Rückbesinnung auf die gymnasiale Tradition. ... Gleichwohl lohnt
sich die Lektüre auch für denjenigen, der ganz anderer Meinung
ist, denn so geballt und strukturiert findet man die Argumente seines
Gegners selten.
PÄDAGOGIK Nr. 1, 1997
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Selbst wenn man nicht in allen Punkten mit dem Autor übereinstimmt,
lohnt die Lektüre. Denn nur die Aufdeckung der Defizite und Fehlentwicklungen
kann zu Kursveränderungen führen, die der Krise im Bildungssystem
entgegensteuern. In diesem Sinn ist das Buch all jenen zu empfehlen, die
mit Schule, Bildung, Erziehung und Bildungspolitik zu tun haben.
S. Tuchel, in: Katholische Bildung Nr. 1, 1997
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... fair, mutig, kritisch, ehrlich, "praxisnah" und offen ...
ist dieses Buch so etwas wie ein Monument seltener Einsicht und Mahnung.
Prof. Kurt Otten, Heidelberg, in: Landshuter Zeitung,
18.1.97
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Inzwischen steigen Lehrer auf die Barrikaden, weil sie sich nicht mehr
öffentlich prügeln lassen wollen für die offizielle Mißachtung
ihrer Person und ihrer Arbeit unter unzumutbaren Bedingungen. ... Hans
Maier belegt, wie viel Zeit die Lehrer heute allein dafür aufwenden
müssen, um die Tatsache zu verschleiern, daß "ein Großteil
der Schüler den Anforderungen des gymnasialen Lehrplans nicht mehr
gerecht wird".
Prof. Kurt Otten, in: Forschung und Lehre, Nr. 3, 1997
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Ministerpräsident Stoiber ... und allen bayerischen Politikern sollte
das Buch ... unseres Kollegen ... zur Pflichtlektüre verordnet werden.
Hier wird im Gegensatz zur offiziellen Lobhudelei ein realistisches Bild
des Leistungsniveaus unserer Schulen gezeichnet.
Lothar Schreiner, Studiendirektor, in einem Leserbrief
an: Das Gymnasium in Bayern, Nr. 3, 1997
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Es gibt kein Menschenrecht auf Begabung, es gibt kein Bürgerrecht
aufs Abitur. Hochkultur lebt von Anstrengung gegen das Gesetz der Schwerkraft,
ist nur möglich mit Willen zur Elite. ... Einer, der diese Grunderkenntnis
im deutschen Schulwesen wieder verankern will, ist Hans Maier. ... Ein
Trost wird ihm der Anglist Kurt Otten sein, der über das Buch schreibt,
es sei die Bestandsaufnahme des Wortblasen schlagenden intellektuellen
Massensiechtums.
Mag. Peter Meier-Bergfeld, in: Rheinischer Merkur, Nr.
18 vom 2.5.97
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Leserbriefe dazu, im Rheinischen Merkur Nr. 21 vom 23.5.97:
- Milliardenbeträge könnten gespart werden, wenn die Kulturpolitiker
wieder den Mut aufbrächten, junge Menschen in eine ihrer natürlichen
Begabung entsprechende Bahn zu lenken. Hans Maiers Buch sollte ihnen
zur Pflichtlektüre auferlegt werden.
Lothar Schreiner, Studiendirektor in Bayern
- Hans Maiers Plädoyer ... sollte zur Pflichtlektüre aller
Lehrerinnen und Lehrer gehören, die ihren gymnasialen Bildungauftrag
ernst nehmen.
Reinhold Beer, Studiendirektor i.R. in Bayern
- Daß Hans Maier in seinem sachkundigen Buch vom "Bildungsbetrug
an unseren Schulen" auf Mißstände so deutlich hingewiesen
hat, ist ihm hoch anzurechnen.
Karl-Heinz Ruda, Studiendirektor in Bayern
- Hans Maier ist ein Anwalt für die Normalgebliebenen.
Dr. Jürgen Freund, Ph.D., Gymnasiallehrer in Baden-Württemberg
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Das Buch könnte Lehrern/Lehrerinnen/Eltern und sogar Schülern
und Schülerinnen verständlich machen, wie das Gymnasium in der
Praxis des pädagogischen Alltags verändert werden müßte
...
Akademische Monatsblätter Nr. 4, 1997
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Die Veränderungen in der Bildungslandschaft seit 1968 werden als
allgemeine Systemkrise deutlich markiert und detailreich beschrieben,
so daß der berufserfahrene Leser oft sich selbst und sein Schicksal
wiederzuerkennen meint ... In seiner Bilanz decouvriert der Verfasser
in glänzender Polemik die modischen Schlagwörter und Worthülsen
...
Dr. Rolf Brütting, in: Geschichte, Politik und
ihre Didaktik, Beiträge und Nachrichten für die Unterrichtspraxis,
Nr. 1/2, 1997
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Maier spießt die Inflation der Begriffe auf, die die eigentlichen
Ziele der Erziehung wie der Bildung verdunkeln: "Handlungskompetenz",
"Praxisbezug", ... "Rohstoff Wissen" und ... "Rohstoff
Geist" ... "Bildungskontrolling" und ... "Evaluation"
der "Effizienzgrößen", terminologische Wortblasen,
die weder Kenntnisse im Bereich der Sachen noch das Persönliche der
Bildung ersetzen.
Prof. Kurt Otten, in: Wissenschaftler und Verantwortung,
Mitteilungen der Gesellschaft für Verantwortung in der Wissenschaft
(GVW), Mai 1997
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Klagen ... gibt es schon lange, und von den verschiedensten Seiten. Aber
bislang hat niemand so umfassend, so konkret, so sachlich-objektiv die
Zustände an unseren Gymnasien aufgezeigt ... Die Darstellung ist
erfreulich einfach und klar; ... Es handelt sich um objektive Information
eines verantwortungbewußten Pädagogen für eine breite
Öffentlichkeit. ... Den Mut hat er jedenfalls aufgebracht, die Tatbestände
unbeschönigt aufzuzeigen, realistische Änderungsvorschläge
vorzulegen ...
Dr. Alfred Kohl, Studiendirektor i.R., in: Anregung,
Zeitschrift für Gymnasialpädagogik, Heft 3, 1997
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Ein spannendes Buch macht zur Zeit in der deutschen Bildungslandschaft
Furore: ... sein Buch ist auch hier (Sachsen) von enormer Wichtigkeit,
sei es als Ruf zur Umkehr, sei es als Mahnung, den Anfängen zu wehren.
Selbst Spitzenpolitiker im Freistaat scheinen Maiers Analyse aufmerksam
zur Kenntnis zu nehmen.
Manfred Walter, Studiendirektor in Sachsen, in: pvs
Informationen, Zeitschrift des Philologenverbandes Sachsen, Nr. 3, Juni
1997
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So wundert es auch nicht, daß das ... Buch im Selbstverlag erscheinen
mußte - natürlich wegen seiner schonungslosen Lagebeschreibung.
... Es atmet ... humanistischen Geist und staatsbürgerliche Verantwortung
und sollte zur Pflichtlektüre für Eltern, Lehrer und Schüler
und insbesondere für Bildungs- und Schulpolitiker ... gehören.
... Maiers konstruktive Vorschläge verdienen durchweg Beachtung.
... eines der überzeugendsten pädagogischen und schulpraktischen
Werke der letzten Jahre ...
Prof. Klaus Hornung, Stuttgart-Hohenheim, in: Reutlinger
Generalanzeiger, 16.8.97
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Wenn Hans Maier das "Bildungsbetrug" nennt, trifft er genau
die Sache. ... Wenn die Verantwortlichen ... davon nichts wissen wollen
und die Probleme verdrängen, weckt das Erinnerungen an ungute Vergangenheit.
... Nach uns die Sintflut. Wer kann das mit dem Amtseid vereinbaren? ...
Dieses Buch dürfte das wichtigste und eindrucksvollste sein, das
seit Jahren zu den Problemen von Schule auf den Markt gebracht ist.
Dr. Rudolf Burandt, Studiendirektor i.R. in Niedersachsen,
in: Das Gymnasium in Niedersachsen, Nr. 4/5, 1997
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... gibt es inzwischen auch Bücher von Gymnasiallehrern selbst,
die Interna des Schullebens so detailliert schildern und belegen, daß
es an der Krise dieser Schulform keinen Zweifel mehr geben kann. Zu den
vehementen Kritikern gehören zum Beispiel Wulff Rehfus ... mit seinem
Buch "Bildungsnot" und der bayerische Gymnasiallehrer Hans Maier,
der vom "Tatort Gymnasium" spricht.
Herrman Giesecke, Professor für Pädagogik
in Göttingen, in einem Funk-Essay im Norddeutschen Rundfunk am 18.
12. 96. Thema: "Demontage des Gymnasiums"
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Mich hat das Buch doch ein bißchen nachdenklich gestimmt, weil
es auch mit ein paar Beobachtungen (übereinstimmt), die ich in den
Jahren, als ich Elternbeiratsvorsitzender war, immer wieder auch gemacht
habe.
Walter Flemmer, (ehemaliger) Kulturchef des Bayerischen
Fernsehens, in einem Fernseh-"Kulturgespräch" mit dem (damaligen)
Vorsitzenden des Bayerischen Philologenverbands, Rainer Rupp, am 13.7.97:
Thema: "Das Gymnasium - ein Krisenschauplatz?"
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